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"Abbilder Gottes, tranzendente Porträts der christlichen sakralen Kunst. Zeitlose Botschaft der unveränderlichen ewigen geistigen Werte. Die Ikonenkunst ist das älteste künstlerische Vermächtnis des Christentums und ihre Wurzeln reichen bis zu den Mumienbilder -bekannt als Fayoumportraits- der hellenistisch römischen Zeit in Ägypten. Aus der geheimnisvollen Totenwelt am Ufer des Nils wurden die Portrais von Fayoum von den ersten Christen zu höchstem Ausdruck spiritueller Kunst erhoben. Nie zuvor wurde die Transzedenz Gottes so künstlerisch dargestellt. Für den einfachen Gläubigen ist die Ikone ein frommes Gebetsobjekt. Für den Mystiker ist die Ikone mehr als ein sakraler oder devotionaler Glaubensausdruck. Sie ist viel mehr "Brücke zum Jenseits", "Tor zum Himmel", "Fenster zur Ewigkeit". Er wendet sich der Ikone nicht mit den Sinnen zu, sondern mit der Seele. Seine Gebete sprechen nicht seine Alltagsaorgen aus, sondern sind die Sehnsucht seiner Seele nach der mystischen Vereinigung mit dem Geliebten. Die Ikone ist ein Meditationsobjekt, in die sich der Betrachter mit seiner ganzen Aufmerksamkeit vertieft, somit geht er in der Transzendenz auf. Diese mystische Beziehung wiederum verwandelt die Ikone, sie wird magisch, vergeistigt, lebendig, sie wird zum Transportmittel, zum Fahrzeug. Das ist die Alchemie der Liebe, welche das Blei der Materie in das Gold des Geistes verwandelt."                                                                                                                                                                                 Loukas Seroglou